Kolumnen zu folgendem Andreas Homoki

Premiere in Zürich Simon Boccanegra - statisch mit Abstand auf...

Helmut Pitsch

Auch das Opernhaus Zürich gestaltet eine Premiere ohne Publikum. Hausherr Andreas Homoki inszeniert Giuseppe Verdi Simon Boccanegra neu. Das Werk beschäftigte Giuseppe Verdi über viele Jahre und komponierte es nahezu zweimal. Musikalisch gehört es somit zur letzten Schaffensphase und steht für den reifen spätromantischen Stil des großen italienischen Opernkomponisten. Christian Schmidt schuf das Bühnenbild für die rührselige Geschichte...


Nabucco im Stream aus Zürich viel Wohlklang bei mäßiger Regie

Helmut Pitsch

Leer ist die Bühne. Eine froschgrüne Wand sowie ein grüner Bühnenboden dominieren farblich den Stream. Üppige Kostüme im victorianischen Stil in einheitlichem Grün für den Hof Abigailles widersprechen stilistisch den Kostümen der gefangenen Juden, die eher den 20iger Jahren anmuten. Nabucco in blauer Uniform des Herrführers. Bühne und Kostüme schuf Wolfgang Gussmann und Susana Mendoza. Der Hausherr Andreas Homoki zeichnet...


Wagners "Lohengrin" an der Wiener Staatsoper: Trachtenmodensch...

Helmut Christian Mayer

„Es gibt ein Glück“: Zwei rote brennende Herzen aus einem Votivbild einer Wallfahrtskirche aus dem Eisacktal aus Südtirol hat man als Zwischenvorhang für den Szenenwechsel ausgewählt. Ein Bild von großer Symbolkraft, das auch im Hintergrund als kleines an der Wand hängt. Elsa trägt es, beinahe krampfhaft gehalten, öfters mit sich, sie glaubt daran und will das Glück festhalten. Ortrud wird jedoch nicht nur das Bild sondern auch das...