Kolumnen zu folgendem Anastasia Bartoli

Triest: Puccinis "Il trittico" mit Verismo-Schärfe aber auch T...

Helmut Christian Mayer

Leider wird das vollständige „Il trittico“ von Giacomo Puccini sehr selten aufgeführt. Und das ist schade, denn es beinhaltet herrliche Musik. Obwohl das Puccini-Jubiläumsjahr vorbei ist, setzte das Teatro Verdi in Triest, in einer Koproduktion mit dem Teatro in Bologna, den vollständigen Dreiteiler auf seinen Spielplan. Und wieder einmal ist das Niveau der Sänger am Opernhaus sehr hoch: Allen voran singt Anastasia Bartoli mit prachtvollem Sopran...


Wien: Giuseppe Verdis „Macbeth“ als schwarzes, reduziertes Kam...

Helmut Christian Mayer

Der Raum ist dunkel, ja schwarz und er wirkt völlig trostlos. Mit seinen winzigen, matten Lichterketten schaut er wie ein endloser, sich nach hinten verengender Tunnel aus, an dessen Ende allerdings kein Licht der Hoffnung zu sehen ist: Ein starkes Symbol, denn hier treibt „Macbeth“ sein Unwesen oder besser gesagt, seine machtgierige Frau die Lady Macbeth, die ihn in einen blutigen Reigen von Mord und Intrigen treibt. Giuseppe Verdis Oper in der Inszenierung von Barrie...