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Helmut Christian Mayer
Mayer
Helmut Christian
Wien
Österreich
Since 13 November 2017
All columns835
Triest: Puccinis "Il trittico" mit Verismo-Schärfe aber auch T...
Helmut Christian MayerLeider wird das vollständige „Il trittico“ von Giacomo Puccini sehr selten aufgeführt. Und das ist schade, denn es beinhaltet herrliche Musik. Obwohl das Puccini-Jubiläumsjahr vorbei ist, setzte das Teatro Verdi in Triest, in einer Koproduktion mit dem Teatro in Bologna, den vollständigen Dreiteiler auf seinen Spielplan. Und wieder einmal ist das Niveau der Sänger am Opernhaus sehr hoch: Allen voran singt Anastasia Bartoli mit prachtvollem Sopran...
Ljubljana: Brittens „War Requiem“ als packendes Zeugnis gegen ...
Helmut Christian MayerLeise, dunkel, abgründig: So beginnt das „War Requiem“, um dann aufwühlend in verschiedensten Stimmungen zu bildhafter Deutlichkeit zu wachsen und mit dem Gebet für den Frieden zu enden. Die monumentale Komposition wurde in Gedenken an den Bombenangriff von Nazi-Deutschland auf die britische Stadt Coventry 1940, etwa 100 Kilometer nördlich von London von Benjamin Britten komponiert und dort 1962 unter seiner Stabführung selbst in der neuerrichteten...
Bellinis "Norma" am Musiktheater an der Wien: Mit einer grandi...
Helmut Christian MayerNicht Römer gegen Gallier heißt bei Vincenzo Bellinis „Norma“, diesmal die Devise, denn Regisseur Vasily Barkhatov siedelt die Geschichte bei der Neuproduktion am Musiktheater an der Wien in einer nicht näher definierten Diktatur der Gegenwart an, in einem detailreichen, harten Realismus. Im Mittelpunkt der Szene steht eine Fabrik im fahlen Neonlicht (Bühne: Zinovy Margolin). Der mächtige Bau erweist sich zwar nicht gerade als Stimmungswunder aber als...
Puccinis „Tosca“ als Sängerfest an der Wiener Staatsoper
Helmut Christian MayerUnglaubliche 657 Aufführungen hat diese beinahe schon „antike“ „Tosca“ von Giacomo Puccini in der Regie von Margarethe Wallman an der Wiener Staatsoper auf ihrem Buckel. Gespielt wird sie hier schon seit 67 Jahren und ist eigentlich ein Monument. Die Premiere dieser Inszenierung fand am 2. April 1958 statt, mit keinem Geringeren als Herbert von Karajan am Pult und der legendären Sopranistin Renata Tebaldi als Titelhelden sowie Giuseppe Zampieri als...
Wieder ein Ereignis: Die Wiener Philharmoniker unter Riccardo ...
Helmut Christian MayerSchon Franz Schuberts 4. Sinfonie in c-Moll, mit dem Beinamen „Die Tragische“, die der Komponist bereits mit 19 Jahren geschrieben hat, wurde von den Wiener Philharmonikern unter Riccardo Muti im völlig ausverkauften Goldenen Saal des Wiener Musikvereins mit der gewünschten kraftvollen Anmut aber auch mit großer Verinnerlichung musiziert. Speziell der letzte Satz von diesem Stück wurde im Wiener Musikverein geradezu fulminant interpretiert. Anton...
Verdis „Il trovatore“ an der Wiener Staatsoper: Stimmglanz tri...
Helmut Christian MayerZugegeben die Handlung von Giuseppe Verdis Il trovatore ist schwer nachvollziehbar. Aber die Liebestragödie um zwei Männer, die um die gleiche Frau, die schöne Leonora buhlen, so altmodisch und belanglos wie an der Wiener Staatsoper zu zeigen, ist auch schwer nachvollziehbar. Grund dafür ist die Lesart von Daniele Abbado dieser Produktion aus 2017, die jetzt wieder aufgenommen wurde. Als erstes transferiert er gleich einmal den Plot aus dem fernen 15. Jahrhundert,...