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Helmut Christian Mayer

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Mayer

Helmut Christian

Wien

Österreich

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Verdis „I Vespri Siciliani“ an der Wiener Staatsoper: Kampf au...

Helmut Christian Mayer

„I Vespri Siciliani“,die Oper von Giuseppe Verdi, die auch an anderen Opernhäusern des deutschsprachigen Raumes selten aufgeführt wird, wurde 1998 an der Wiener Staatsoper erstmals seit genau 119 (!) Jahren wiederum aufgeführt. Jetzt nach 26 Jahren kam es zu einer Wiederaufnahme dieser Produktion. „I Vespri Siciliani“ war Verdis erster Auftrag für die Pariser Opera anlässlich der Pariser Weltausstellung 1855. Das Libretto stammt von...


Ljubljana: „Werther“ von Jules Massenet als feinfühliges, trag...

Helmut Christian Mayer

Johann Wolfgang von Goethe machte ihn in der Literatur unsterblich, Jules Massenet auf der Opernbühne: „Werther“. Jetzt zeigt das Opernhaus Ljubljana/Laibach dieses Musikdrama mit kleinen Einwänden sehr gelungen. Dafür sorgt einmal das Sängerensemble: Hier ist allerdings an erster Stelle nicht der Titelheld, sondern seine vergeblich angebetete Charlotte zu nennen. Nuška Drašček singt sie mit großem Stimmvolumen, reichen Fassetten...


„Schlaflos“ von Eötvös in Graz: Vergebliche Herbergssuche im „...

Helmut Christian Mayer

Alida und Asle lieben einander, sind minderjährig, arm und nicht verheiratet. Sie ist hochschwanger, weshalb sie auf Herbergssuche in einem norwegischen Küstenort sind. Absage folgt auf Absage. Asle beantwortet die ihnen entgegenschlagende Gefühlskälte mit roher Gewalt. Nach drei verübten Morden verfällt er der Lynchjustiz der norwegischen Dorfgemeinschaft.  Alida ehelicht den älteren Asleik. Schließlich geht Alida ins Meer, um mit ihrem toten...


Wien: Das säuselnde und rauschende Meer bei den Wiener Philhar...

Helmut Christian Mayer

„Die Zeit des Flieders und die Zeit der Rosen ist mit unserer Liebe gestorben für immer“: Unterlegt von einem Klangteppich, bei dem nur das Solocello mit einer sanften Kantilene leicht hervorstach, ließ Nicole Car dieses Lied mit ihrem ausdrucksvollen, fein timbrierten Sopran sehnsuchtsvoll ausklingen. Es war der Abschluss des herrlichen „Poem de l’amour et de la mer“ (nach den gleichnamigen, schwärmerischen Gedichten von Maurice Bouchor) das...


Wien: Gelungene Wiederaufnahme von Puccinis „La fanciulla del ...

Helmut Christian Mayer

Als seine beste Oper bezeichnete Giacomo Puccini sein Werk selbst. Auch Anton Webern konnte sich dafür begeistern. Und es ist tatsächlich auffallend, dass „La fanciulla del West“ oder „Das Mädchen aus dem goldenen Westen“, so der deutsche Titel, wegen seiner kühnen Harmonik ungewohnt modern, prachtvoll zerklüftet und somit ganz anders klingt, als die Vorgängeropern wie „Manon Lescaut“, „La Bohème“ oder...


Klagenfurt: Mit schwungvollen Walzern ins Neue Jahr

Helmut Christian Mayer

Gleich zu Beginn wurde man von Carl Maria von Weber mit „L’invitation à la valse“ mitreißend zum Tanz eingeladen, bevor dann Maurice Ravel mit den etwas langatmigen „Valses nobles et sentimentales“ zu Wort kam:„Alles Walzer“ hieß das Motto des heurigen Neujahrskonzertes des Stadttheaters mit dem Kärntner Sinfonieorchester im ausverkauften Konzerthaus Klagenfurt, bei dem sich der 36-jährige aus Taiwan stammende Chin-Chao...