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Helmut Christian Mayer
Mayer
Helmut Christian
Wien
Österreich
Since 13 November 2017
All columns842
Leoš Janáčeks „Katja Kabanova“ in Graz: Zwischen unterdrückter...
Helmut Christian MayerHammer und Sichel werden gleich zu Beginn von den Fenstern abgekratzt und durch Heiligenbilder ersetzt. Das Hallenbad, das noch mit Kacheln und Leitern rudimentär vorhanden ist, wurde wieder zur Kirche zurückgebaut (Bühne: Eleni Konstantatou). Anika Rutkofsky versetzt am Grazer Opernhaus den dörflichen Hintergrund der russischen Vorlage, dem Drama „Gewitter“ von Alexander Ostrowski, für „Katja Kabanova“ von Leoš Janáček in...
Linz: Wagners „Meistersinger von Nürnberg“ am Landestheater: E...
Helmut Christian Mayer212 Premieren, davon 27 Uraufführungen, 4.648 Vorstellungen, 2,1 Millionen Besucher: Das ist die stolze Bilanz des Linzer Landestheaters im 2013 neu erbauten, eleganten, akustisch großartigen Musiktheater am Volksgarten, das jetzt mit Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ sein 10-jähriges Jubiläum feiert. Schon bei der Ouvertüre dominiert ein riesiger Teddybär das Kinderzimmer von Eva. Aus einer Spielzeuglade holt sie ihren...
Bachs „Johannespassion“ in Klagenfurt: Tiefes Mitgefühl und gr...
Helmut Christian MayerWeniger das schmerzvolle Leiden Jesu als vielmehr die Heimkehr des Gottessohnes zum Vater: Das erfühlt man in der„Johannes-Passion“von Johann Sebastian Bach, die zweifellos zu den am meisten aufgeführten Werken der sakralen Literatur zählt. „Herr Jesu Christ, erhöre mich, ich will dich preisen ewiglich“: Diese beiden letzten Verse aus dem finalen Choral sind ebenso, wie all die anderen Choräle und Arien voll von tiefem Mitgefühl,...
Das Gewandhausorchester unter Andris Nelsons bei den Salzburge...
Helmut Christian MayerMächtig, im tiefen Blech begann das Hauptthema, wurde dann von den tiefen Streichern übernommen und erklang schließlich unisono im ganzen Orchester, bis sich der „Zorn Gottes“ über uns alle gewaltig, im extremen Fortissimo ergoss. Mit diesem gleichnamigen Auftragswerk der Salzburger Osterfestspiele für riesig besetztes Orchester der 91-jährigen Sofia Goubaïdoulina startete das erste Orchesterkonzert im Großen Festspielhaus. Das aus...
Salzburg: Tröstlich langsam zelebrierte Schönheit bei Brahms „...
Helmut Christian MayerSehr überlegt hat Johannes Brahms den Text zusammengestellt. „Ein deutsches Requiem“ ist keinesfalls die deutsche Fassung des lateinischen Requiem-Textes, sondern eine musikalische Totenfeier, die quer steht zum liturgischen Modell. Ganz im Gegensatz zur traditionellen Bitte um Erlösung des Toten, steht bei Brahms der Mensch im Vordergrund, der Lebende, der Zurückgelassene. Er soll getröstet werden. Auch hier schlug Andris Nelsons beim...
Salzburg: Ein ambivalenter Start mit Wagners „Tannhäuser“ bei ...
Helmut Christian MayerJunge, barbusige Mädchen, die wie Amazonen schon zur Ouvertüre mannigfach Pfeile in das Bild eines Auges schießen. Dann sieht man Pilger, die einen riesigen Goldbrocken tragen, wie auch Rituale eines Männerbundes, die teils wie buddhistische Mönche gekleidet sind. Weiters einen toten Hirsch, dessen Blut sich die Ritter ins Gesicht schmieren, herumliegende Nachbildungen menschlicher Füße, tanzende Gaze-Vorhänge im zweiten Akt, dunkle...